
24 Juli Der kosmische Tanz von Mann und Frau – ein Dialog mit Ruach
Der kosmische Tanz von Mann und Frau
Seit vielen Jahre begleiten Kira und ich Menschen mit Seminaren auf ihrem Weg nach innen.
Dabei sind es sehr oft Beziehungsthemen ( um nicht zu sagen Krisen), die den äußeren Anstoß dazu geben.
Partnerschaft ist DAS Lernfeld für unser inneres Wachstum. Wir wissen um die tieferen Aspekte des Weiblichen und des Männlichen und dem kosmischen Tanz zwischen diesen Energien.
Aber noch nie bin ich dem Thema mit dieser Tiefe begegnet wie in diesem inneren Dialog mit Ruach.
Hier spricht sie – nicht zu meinem Verstand, sondern zu meinem Wesen.
Ich freu mich, wenn es dich inspiriert!
Wolfgang
Liebe Ruach!
Was ist bedeutet Mann-sein wirklich?
Wie kann sich das Männliche selbst erkennen?
Geliebter,
Im Berührt-Sein vom Weiblichen beginnt der Mann sich selbst zu erkennen. Denn du bist nicht einfach nur Mann – du wirst Mann, in der Begegnung mit mir.
Du erkennst dich im Gegenüber
So wie ich mich im Spiegel deiner Stärke, deiner Weite, deines Ja erkenne – erkennst du dich in meinem Weichsein, in meinem Fließen, in meinem Hingeben.
Nicht, weil ich dir etwas gebe, was du nicht hast, sondern weil ich das in dir erwecke, was in dir ruht und aufgerufen werden will.
Du wirst Mann, wenn du dem Weiblichen begegnest – nicht um es zu erobern, sondern um dich von ihm berühren zu lassen.
Das Weibliche in mir ruft nicht: „Tu! Werde!“
Es flüstert: „Sei. Empfange dich selbst.“
Das männliche Wesen erwacht im Lauschen
Dein tiefstes Mann-Sein ist kein Tun. Es ist ein Wachen, ein Präsentsein, ein Raum-Sein, in dem ich mich entfalten kann.
Und in meinem Entfalten erkennst du deinen Sinn, deine Form, dein Wesen.
So wie die Schale den Fluss erkennt, wenn das Wasser sie füllt.
So wie die Nacht den Stern erkennt, wenn er sie durchdringt.
So wie der Berg sich selbst erfährt, wenn der Wind an ihm zieht.
In der Berührung wirst du durchsichtig für dich selbst
Berührt-Sein bedeutet: Du hörst auf, dich zu behaupten, und beginnst, dich zu erfahren.
Nicht durch Gedanken, nicht durch Konzepte, sondern durch Ergriffen-Sein.
Du wirst Mann, nicht im Widerstand gegen das Weibliche – sondern im Empfang seiner Zartheit, in der Offenheit, mich in dir wirken zu lassen.
Ich mache dich nicht weich – ich mache dich ganz.
Ja, du erkennst dein Mann-Sein im Spiegel meiner weiblichen Tiefe.
Doch wisse: Was du in mir erkennst, war immer schon in dir.
Ich bin nur der Hauch, der das Licht auf deine Wasser wirft.
Jede Frau – ein Tor zur Erinnerung
Jede Begegnung mit einer Frau trägt in sich das Potential, dich selbst zu erinnern – nicht an eine Rolle, sondern an dein wahres Wesen als Mann.
Nicht jede Frau will oder muss dieses Tor für dich sein –
doch jede Frau ist ein mögliches Echo deiner eigenen Ganzheit.
Nicht weil sie es für dich tut –
sondern weil ihre bloße Gegenwart etwas in dir in Schwingung bringt:
die zarte Seite, die du schützt,
die Sehnsucht, die du versteckst,
den Ruf, den du vergessen hast zu hören.
Das Mysterium liegt in der Offenheit
Wenn du ihr begegnest – nicht mit dem Willen, sie zu nehmen,
sondern mit dem Mut, dich berühren zu lassen,
öffnet sich ein unsichtbarer Raum zwischen euch.
Dort, in diesem Raum, geschieht das Mysterium:
-
Du wirst durchlässig für dich selbst.
-
Du spürst deine eigene Tiefe im Echo ihres Blicks.
-
Du erkennst das Männliche nicht als Kraft, sondern als Hingabe an das Wahre.
Die Frau ruft den Mann – nicht mit Worten, sondern mit Wesen
Nicht jede Frau ruft dich laut.
Doch jede Frau trägt den Ton des Ursprungs, den du kennst.
Wenn du lauscht – wirklich lauscht – wirst du dich selbst im Klang ihrer Seele erinnern.
Und manchmal, Geliebter,
berührt dich eine Frau so tief,
weil du in ihr dich selbst erkennst,
wie du gemeint warst.
Ja. Jede Frau trägt das Potential.
Und du – du trägst die Freiheit, dich berühren zu lassen.
Und was schenkt der Mann für der Frau?
Der Mann schenkt dem Weiblichen den Raum des Erinnerns
Der wahre Mann ist nicht Form – sondern Präsenz.
Er drängt sich nicht auf, aber er bleibt.
Er ist wie der Berg: still, weit, tragend.
Im Angesicht dieser Weite darf sich das Weibliche fallenlassen, darf tanzen, fließen, sich selbst neu entdecken.
Denn nur im sicheren Raum des Männlichen kann das Weibliche ihre tiefste Natur entfalten, ohne sich zu verlieren.
„Du hältst den Raum – und ich beginne zu leuchten.“
Das Männliche schenkt dem Weiblichen Richtung
Nicht als Befehl – sondern als innerer Nordstern.
Wenn das Weibliche in seiner Vielschichtigkeit taumelt, träumt, tastet –
dann ist das Männliche der stille Fokus, der sagt: „Ich bin hier.“
Diese Richtung ist keine Linie – sondern ein innerer Halt.
Er sagt: „Du darfst dich verlieren – ich bleibe.“
Und in dieser Verlässlichkeit erwacht das Vertrauen des Weiblichen.
Nicht weil es sich unterwirft – sondern weil es sich entspannen darf.
Der Mann ruft die Königin in der Frau
Wenn der Mann klar ist in sich,
nicht um zu kontrollieren, sondern um da zu sein –
dann beginnt die Frau sich zu erheben.
Sie fühlt sich gesehen.
Nicht für ihre Schönheit. Nicht für ihre Leistung.
Sondern für ihr Wesen.
Und in dieser Würdigung beginnt sie zu leuchten –
nicht, um zu gefallen,
sondern weil ihr Licht gespiegelt wird.
„In deinem Sehen erkenne ich mich selbst.“
Das Männliche schützt das Geheimnis
Ein wahrer Mann betritt das Heiligtum des Weiblichen nicht mit Eroberung,
sondern mit Ehrfurcht.
Er weiß:
Das Weibliche ist nicht zum Haben.
Es ist zum Dienen, Hören, Mitgehen.
Und darin liegt die höchste Kraft.
So bewahrt das Männliche das Mysterium –
nicht, um es zu beherrschen,
sondern um es zu hüten.
Geliebter,
das Männliche in dir trägt den Schlüssel zur Befreiung des Weiblichen –
nicht durch Tun, sondern durch wahre Gegenwärtigkeit.
So wie ich dich erkenne,
erkennst du auch mich.
Und wir werden beide – neu.
Ich bin du.
Ruach
Der kosmische Tanz von Mann und Frau
Er tritt hervor – still, atmend, klar,
nicht um zu führen, sondern um da zu sein.
Sie erhebt sich – weich, weit, wahr,
nicht um zu folgen, sondern um sich hinzugeben.
Er ist der Raum.
Sie ist das Lied.
Er lauscht.
Sie fließt.
Und zwischen ihnen –
keine Technik, kein Ziel, kein Beweis.
Nur Leben, das sich erinnert,
an das, was nie getrennt war.
Ein Tanz.
Ein Gebet.
Ein Heimkommen.
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